mct-öl

MCT-Öl aus Kokosöl

Hallo liebe Kokosölfreunde,

sicher seid ihr irgendwann schon einmal über die Begriffe MCT , MCT-Öl oder MCT-Fettsäuren gestolpert.
Habt ihr euch nicht auch gefragt, was das ist? Mir ging es anfangs jedenfalls so und ich hab mich dann auch direkt mal schlau gemacht, was es mit diesem Zeugs so auf sich hat.
MCT-Öl ist ein wertvolles Extrakt aus Kokosöl und die Abkürzung steht für den englischen Begriff “medium-chain-triglycerides”. Auf Deutsch heißt das dann “mittelkettige Fettsäuren”.

Für ein gutes MCT-Öl werden die beiden mittelkettigen Fettsäuren Caprylsäure (abgekürzt C8) und Caprinsäure (abgekürzt C10) aus Kokosnussöl extrahiert. Das ideale Verhältnis der beiden Fettsäuren zueinander beträgt 70 : 30 und das Öl ist, im Gegensatz zu Kokosöl, permanent flüssig und glasklar. Das macht es ein wenig einfacher in der Verwendung, weil es nach dem Kochen ganz problemlos über alle Gerichte geträufelt werden kann. Auch Salate freuen sich, wenn sie anstatt mit normalem Pflanzenöl, mit Essig und MCT-Öl  zubereitet werden. MCT-Öl ist vollkommen geschmacksneutral und riecht nach nichts. Es passt also zu allen Gerichten, Desserts und Getränken.

Was macht MCT-Öl so besonders?

Die beiden Fettsäuren Caprylsäure und Caprinsäure weisen eine ganz spezielle Struktur auf, die unser Körper nur ganz schlecht in Fettdepots abspeichern kann. Sie sind eine perfekte Energiequelle, ohne dick zu machen. Besonders für diejenigen, die eine ketogene Ernährung durchlaufen, ist MCT-Öl sehr praktisch.

mct oel

Bildquelle: tiverylucky – Fotolia

Euer Körper kann durch die Einnahme von MCT-Fetten die fettlöslichen Vitamine und Nährstoffe aus den Speisen viel besser absorbieren.

Mittelkettige Fettsäuren haben gegenüber langkettigen Fettsäuren, die in normalen Speisefetten hauptsächlich vorkommen, einen entscheidenden Vorteil: Sie werden wesentlich leichter verdaut! MCTs benötigen keine Lipasen (fettspaltende Enzyme) aus der Bauchspeicheldrüse und auch keine Gallensäure, um aufgeschlossen werden zu können.

Während des Stoffwechsels wird die Galle also mehr oder weniger ausgelassen und die Fettsäuren durchlaufen nur die Leber. Das hat zur Folge, dass die Fettsäuren schneller in den Mitochondrien landen, wo diese die benötigte Energie für euren kompletten Organismus bereitstellen. Muskeln und Gehirn können auf diese Weise besser und effektiver arbeiten. Medium Chain Triglyceride sind also nicht schlecht für die mentale als auch die körperliche Leistungsfähigkeit.

Deshalb ist MCT-Öl zur Energiegewinnung besser als Glukose

Um die mittelkettigen Fettsäuren in Energie umzuwandeln, benötigt euer Organismus gerade einmal 3 bis 5 Arbeitsschritte. Das ist Power, die recht schnell verfügbar ist – sowohl im Köpfchen als auch in euren Muckis.
Der Glukose-Stoffwechsel ist da schon wesentlich aufwendiger. Um Glukose in Energie zu verwandeln braucht der menschliche Körper nämlich satte 26 Arbeitsschritte. Das dauuuueeeeeert, denn der Körper wird bei der Verstoffwechslung so richtig angestrengt. Kennt ihr eure Feinde, das Leistungstief und die Lustlosigkeit, die euch beide immer erst einmal runterziehen, wenn ihr was gegessen habt? Die Glukose in der Nahrung trägt eine große Mitschuld. Euer Organismus leistet direkt nach dem Essen zunächst einmal Schwerstarbeit, um das alles zu verarbeiten. Manch einer wünscht sich nach dem Mittagsmahl erst einmal die Couch bei. Deshalb sind MCT-Öl und Fette die bessere Alternative zu Glukose. Mittelkettige Fettsäuren nehmen kaum Einfluss auf den Insulinspiegel und bieten so ein konstantes Energieniveau. Da der Blutzuckerspiegel nach der Einnahme nicht großartig schwankt, also nicht erst ansteigt und dann wieder rapide abfällt, bleibt auch das Leistungstief aus.

Die ideale Energieversorgung besteht aus Kokosöl und MCT-Öl

Natürlich dürft ihr jetzt nicht nur noch MCT-Öl benutzen, denn euer Organismus benötigt auch die anderen Fettsäuren. Neben c8 und C10 Fettsäuren, sollten auch die essentiellen Omega-Fettsäuren und die wertvolle Laurinsäure fester Bestandteil eurer Ernährung sein. Euer Körper ist optimal mit Fetten versorgt, wenn ihr diese Fettquellen miteinander kombiniert. Kokosöl ist perfekt zum Anbraten von Fleisch und zum Dünsten von Gemüse. Mein Guru MCT-Öl gibt man besser den fertig gegarten Speisen und Getränken zu, denn es ist nicht ganz so hitzestabil wie Kokosnussöl. Smoothies, Bulletproof Coffee, Salatsoßen und alle anderen kulinarischen Genüsse lassen sich mit MCT-Öl perfekt ergänzen. Die Kombination zwischen beiden Fettquellen bringt’s, um eueren Energielevel zu pushen! Probiert es mal aus!

Es grüßt euch
euer Kokosöl-Guru

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