Meine lieben Kokosölfreunde,

seit dem Weihnachtsfest hat Familie Guru neue Freunde – unsere netten Nachbarn, die sich an Heiligabend zum ersten Mal in ihrem Leben an einem Fondue probiert haben. Das ging gewaltig daneben, denn sie haben das falsche Fett benutzt. Leider können sie ihr wunderschön ausgeschmücktes Heim momentan nicht mehr so recht genießen, denn der „Duft“, der jetzt in allen Polstern, Vorhängen und Teppichen hängt, dürfte noch einige Wochen zu riechen sein. Mit meinem Guru Kokosöl wäre das nicht passiert.

Aber ich sollte von vorne erzählen:

Wie in jedem Jahr, haben wir zum Fest unsere besten Freunde eingeladen. Den ganzen Morgen haben Guruline und ich damit verbracht, mehrere Sorten Fleisch und jede Menge frisches Gemüse in mundgerechte Stückchen zu schneiden, Kartoffeln zu kochen, zu schälen und zu schnippeln, Dips anzurühren, Wein aus dem Keller zu holen, Gläser und Bestecke zu polieren und unser Esszimmer für den gemütlichen, weihnachtlichen Fondueabend mit unseren Lieben vorzurichten.

Unsere Nachbarn waren ähnlich am Werk, denn auch sie haben ihren engsten Freundeskreis zum Fondue geladen. Aber das sollten wir erst später am Abend erfahren.

Fondue mit Kokosöl
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Perfektes Fondue mit Kokosöl

Nach Einbruch der Dämmerung waren unsere Freunde endlich alle da und wir konnten uns langsam auf die bald folgende „Fressorgie“ einstimmen. Wir zündeten schon mal die Brennpaste unter dem Fonduetopf auf kleiner Flamme an, damit das Guru Kokosöl, das wir als Fondue-Fett nehmen, später schnell die perfekte Temperatur zum Brutzeln erreichen konnte. Das Fett muss ja heiß genug sein, damit sich die Poren des Fleisches schnell schließen, die Stücke außen eine leichte Kruste bekommen, aber innen schön saftig bleiben und nicht zu viel Fett aufnehmen. Etwa 180°C sollte das Fondue mit Kokosöl schon haben. Durch seine Hitzestabilität ist Kokosöl für Fleischfondue, das sogenannte „Fondue bourguignonne“, nahezu prädestiniert.

In unserem Garten loderte schon ein kleines Lagerfeuer über dem ein Kessel mit leckerem Bratapfelpunsch hing. Bedächtig, jeder mit einer Tasse Punsch bewappnet, standen wir alle im Kreis um die lodernden Flammen. Aus dem Nachbarhaus war gedämpftes Gelächter zu hören. „Aha, die haben also auch Besuch“.

Später saßen wir alle zusammen am Tisch und schlemmten was das Zeug hält. Das aufgespießte Fleisch zischte im heißen, duftenden Öl und ab und zu füllte ich zwischendurch draußen am Feuer die Becher der Gäste nach. Als ich irgendwann wieder für Nachschub sorgen wollte und die Terassentür öffnete, stieg mir ein beißender Geruch in die Nase. Bäh, ekelhaft! Aus dem Nachbargarten drang aufgeregtes Stimmengewirr an mein Ohr. Aus dem Kauderwelsch hörte ich auf einmal den Satz „Also Weihnachten ist für mich gelaufen, den Gestank hält ja kein Mensch aus“ heraus.

Zuerst dachte ich, der Rauch unseres Glühpunsch-Feuers wäre Grund für die Aufregung, aber der beißende Geruch kam eher von drüben. Neugierig schlich ich zum Gartenzaun um den großen Lauschangriff zu starten. Naja, Nachbars Hund kam direkt zum Zaun gerannt und keifte mich mit seiner grellen Stimme an. Alle Köpfe drehten sich in meine Richtung. Ertappt!

Brandmelderalarm durch brennendes Fonduefett

Die Nachbarin kam mit schnellen Schritten auf mich zu und erzählte mir mit aufgeregter und sich überschlagender Stimme, dass ihr Fonduetopf plötzlich stark gequalmt hätte, in Flammen aufgegangen sei und jetzt das ganze Haus voller Rauch wäre und stinken würde. Sie mussten alle Fenster und Türen aufreißen um zu lüften. Mit einem Holzbrett konnten sie die Flammen ersticken. Zudem wären sie alle hungrig, weil sie noch nichts gegessen hätten und Weihnachten wäre so bescheuert und jetzt seien sie aufgeschmissen und sie würde nie mehr Fondue machen und, und, und. Den Brandmelder vom Nachbarhaus haben wir durch unser Geschnatter gar nicht gehört.

Ich schaute kurz durch das Terassenfenster zum Tisch in unserem Esszimmer. „Alles gut, alle sind zufrieden, alle sind glücklich, allen schmeckt es“, puh, was für eine Erleichterung.
Und was macht man in solchen Momenten als guter Nachbar? Ganz klar: Man bietet seine Hilfe an!

Kurzerhand lud ich die Gesellschaft in unser Haus ein. Während die Nachbarn und ihre Gäste die drüben vorbereiteten Fressalien rüber zu uns karrten, holten wir einen zweiten Tisch aus unserer Küche bei. Dann leerten und reinigten wir den angekogelten, nachbarlichen Fonduetopf und füllten ihn mit frischem Guru Kokosöl. Es wurde zwar sehr kuschelig, denn für so viele Leute ist unser Essbereich doch etwas knapp bemessen, aber für Nachbarn in Not tun wir so ziemlich alles.

Im späteren Gespräch stellte sich heraus, dass für das brennende Fondue kaltgepresstes Rapsöl verwendet wurde. Das ist bei weitem nicht so hitzestabil wie Kokosöl, es können sich beim hohen Erhitzen gefährliche Transfette bilden und die Gefahr der Überhitzung und eines Brandes ist – wie wir festgestellt haben – gegeben. Ein denkbar ungeeignetes Öl für Fondue. Zum Glück musste nicht die Feuerwehr anrücken.

Letzten Endes hatte das Unwissen der Nachbarn auch etwas Gutes: Wir haben uns endlich mal näher kennengelernt und es war, trotz enormem Kuschelfaktor in der Essecke, noch ein richtig schönes, lustiges und genussreiches Fest. Und weil es so schön war und im Nachbarhaus immer noch überall der verbrannte Geruch hängt, werden wir den Jahreswechsel auch zusammen verbringen. Wieder in unserer Kuschel-Essecke und auch wieder mit Kokosöl-Fondue.

Also merkt euch gut: Nieeeemals kaltgepresstes Raps- oder Olivenöl zum Frittieren nehmen. Auch Butter oder Margarine eignen sich überhaupt nicht. Macht an Silvester euer Fondue mit Kokosöl! Natürlich am besten mit meinem leckeren Guru Kokosöl.

Ich wünsche euch allen einen guten Start in das neue Jahr. Bleibt gesund und munter!

Viele Grüße,
Euer
Kokosöl-Guru